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Der Specht - Feind der Beuten?

Spechtschäden und der Versuch der Abwehr

In den allermeisten Fällen löchert der Specht in der Nähe des Bienensitzes. Der Specht scheint auch Probeklopfungen zu machen, um den Sitz der Traube rauszubekommen, oft ist die ganze Front vermackt.

Die Griffleisten werden sicherlich bevorzugt, er sitzt lieber dort als an den glatten Flächen.

Der Specht ist auch nicht ganz so blöde, würde er seitlich den Zugang suchen, dann hätte er 2-3 leere Waben ohne Bienen vor sich. Es gibt aber auch Stände, dort hackt der Specht von allen Seiten alles kurz und klein.

So sitzt der Specht an der Beute, um Löcher zu schlagen.

Mit dem langen Schnabel und der Zunge erreicht er fast immer die Wintertraube.

 

Abdeckung der Beuten mit Blech.

Nach der Installation von Blechen gelingt es ihm nicht mehr, auf die hervorstehenden Leisten an der Zarge zu sitzen.

Er probierte es aber trotzdem…

und blieb frustriert auf dem Blechdeckel sitzen.

 

Die Rache des Spechts


vom vielen Hacken ist er nicht doof geworden!

 


Blick durch ein Spechtloch.

 




 

Abwehr durch ein Vogelnnetz


Das Netz muss mit genügendem Abstand zur Beute bis zum Boden dicht gespannt werden.

 

Der Specht ist gierig, hängt sich und schaukelt an zu schlaff gespannte Netze und erreicht die Beute.


Hat das Netz direkten Kontakt zur Beute oder ein Loch, kommt der Specht trotzdem dran.

 

Der Ausflug der Bienen wird nicht behindert. Nebenbei dürfte das Netz auch ein guter Sturmschutz sein und vielleicht den einen oder anderen Dieb abschrecken?

 

Auch der Baumstamm im Lehrbienenstand ist ein Spechtopfer geworden.

 

Reparatur:

Mit einem Forstnerbohrer und den passenden Holzscheiben ist das Loch schnell zu.