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Notfütterung

Rechtzeitig entdeckt, ein Volk mit ca. 4kg Futtervorrat, reicht für die nächsten beiden Wochen sicherlich, aber bei Frost kann es schnell eng werden, die Bienen ziehen sich zusammen und könnten in einigen Wabengassen keinen Kontakt mehr zum Futter haben. Deshalb rechtzeitig Futterwaben aus sehr gut versorgten Völkern ergänzen, eine Flüssigfütterung von unten mit Sirup oder Zuckerwasser 3:2 geht immer, auch bei tiefen Temperaturen.

Nach einem Tag war die Schale leer, Futter wurde schnell gefunden und umgetragen, der Boden ist offen.

 


Auch bei bestem Vorsatz die Völker mit genügend Futter zu versorgen gibt es immer wieder Futtermangel im Frühjahr. Einfach und schnell ohne Leerzarge oder Waben zu entnehmen gelingt die Fütterung direkt unter dem Bienensitz, die Wintertraube senkt sich in die flache Futterschale. Die Futterabnahme ist abhängig von der Außentemperatur, das gezeigte Volk hatte ca. 1kg Futter innerhalb von zwei Tagen aufgenommen, es dauert etwa einen Tag um das Futter zu finden.

 

Als Futtergefäß bieten sich Schalen in der Höhe des Bodens an, bei der Einfachbeute hat es Platz für 6cm hohe Schalen, z.B. Alu- Schalen, Kunstoffwannen, Aufzuchtschalen.

Schwimmhilfen nicht vergessen, Gras ist gut geeignet.Der Gitterboden muss unten nicht verschlossen werden, die Temperatur der Futterlösung spielt keine wesentliche Rolle. Zu beachten ist die mögliche Räubereigefahr bei einer Fütterung in Fluglochnähe.