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Erweitern von Bienenvölkern

Bienenvölker wollen im Frühjahr wachsen, das ist ihre Natur. Von der energiesparenden Winterbesatzung mit 5 000 Bienen zur ertragreichen Sammelflotte mit 35 000 Bienen. Für frei lebende Bienenvölker ist die Frühjahrsblüte oft die einzige Quelle, um an Vorräte für den Winter zu kommen. Darauf stellt sich auch heute jedes Bienenvolk in der Obhut des Imkers ein, das Wachstum wird schon vor dem tatsächlichen Blühzeitpunkt der Frühjahrsmassentracht eingeleitet. Durch das enorme Wachstumspotential von brütenden Völkern können auch kleinere Einheiten zur Frühjahrsblüte in der Population explodieren.

Bienenvölker wachsen, ob der Imker es will oder nicht. Die Völker wollen bauen und Brut anlegen, diesen Trieb kann der Imker im Frühjahr wie zu keiner anderen Zeit so gut nutzen und Mittelwände in einem zusätzlichen Raum einer Erweiterungszarge anbieten. Geschieht die Erweiterung zu spät, wird der Sitz des Brutnestes und der darum bzw. darüber angelegte Honig, zumindest aus imkerlicher Sicht, negativ beeinflusst.

Wenn Bienenvölker beständig arbeitserschwerenden Drohnenunterbau haben oder dieser mit Bausperren im hohen Boden verhindert wird, wurden diese Völker zu spät erweitert bzw. ist der Brutraum zu klein.

Unterbau

 Beim Erweitern gilt:

Es gibt kein 'zu früh', sondern nur ein 'zu spät'!